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Tourenberichte 2017

Skitag - Oberjoch u. Kühgundkopf,  21.01.2017

Kurzentschlossen habe ich mich - Anfängerin im Skitourengehen und Mutter  zweier  kleiner Kinder - von der Info aus der Friedberger Zeitung angesprochen gefühlt. So kam es, dass ich etwas nervös und in aller Herrgottsfrüh mich im Bus in die Region Oberjoch befand. Nervös deshalb, da ich zuvor nur eine Handvoll Touren entlang der Piste gegangen bin und vor den "alten Hasen" des Alpenvereins großen Respekt hatte. Auch meine Familie sah mich etwas skeptisch an. Aber zur Not könnte ich ja umdrehen - war mein beruhigender Gedanke .
Aber noch mal für alle, die nicht dabei waren, an dem wunderschönen sonnigen 21.Jan.2017. Der Wettergott hat es enorm gut gemeint und die Kälte der vergangenen Tage hatte uns perfekte Wintersportbedingungen beschert. Freudig saßen ca. 35 Wintersportler im Bus. Neben Skitourengehern waren viele Langläufer, Alpinisten und Schneeschuhgeher dabei.
Der Aufstieg der Tourengeher führte uns von Schattwald gemächlich durch den Wald entlang des Stuibenbaches zu einem Almgelände. Jetzt präsentierten sich uns die Gipfel Ponten, Bschiesser und Kühgundkopf. Nach kurzem Beratschlagen haben wir uns für den Kühgundkopf entschieden und wem es dann noch nicht genug war, der konnte ja auch noch in die Scharte des Ponten gehen. Nun war sie wieder da, die Nervosität. Mehr als einen Gipfel?
Nach einem steileren nord-/ostseitigen Anstieg erreichten wir das sonnige Joch und damit den Blick auf den Kühgundkopf.
Den Weg wählten wir dann südseitig - teils durch Latschen.
Die letzten Meter ging es direkt auf dem Grat zum wenig ausgeprägten Gipfel, gekennzeichnet durch einen Grenzstein aus dem Jahre 1844, der dort den Grenzverlauf zwischen Bayern und Tirol markierte.
Hier haben wir nicht nur die Brotzeit sondern auch ein traumhaftes Panorama genossen. Die Abfahrt - meine nächste große Aufgabe - stand bevor. Da ich die letzten Jahre sehr wenig zum Skifahren gekommen bin, war das, noch dazu mit ungewohnten Tourenski an den Beinen und Tiefschnee, eine Überwindung. Aber nach motivierenden Worten der anderen und nach wenigen Metern war das vorbei und es ging ganz entspannt den Südhang hinunter. Auf dem Joch war schnell klar den Gegenhang müssen wir auch noch gehen. Unschwierig, sonnig und wenig verfahren: ein Muss. Es wäre der Anstieg zum Bschiesser gewesen, der in der oberen Hälfte jedoch sehr wenig Schnee aufwies und damit nicht mehr zur Disposition stand. Deshalb fuhren wir den Hang einfach noch einmal. Die Stimmung in der Gruppe war großartig und auch ich als Anfängerin wurde sehr gut aufgenommen. Es wurde alles ganz entspannt genossen. Wir fuhren dann in zwei Gruppen die beiden möglichen Osthänge hinab. Wieder auf dem Almgelände angekommen, hieß es einen kurzen Gegenanstieg zur Skipiste nehmen, oder aber ganz entspannt für einen Tourengeherspezialtarif sich mittels Schlepplift bis oberhalb der Stuiben-Sennalpe ziehen lassen.
Gemeinsam ist man dann die restlichen Meter auf der Piste ins Tal gefahren. Unten angekommen gab es neben einem Einkehrschwung mit den Langläufern auch allerlei Leckereien im Bus.
Mein Fazit: Herrliche Skitour und jeder der Freude am Berg hat und eine lockere Gruppe sucht, wird beim DAV Mering fündig. Neben tollen Touren kommt der Genuss und der Spaß an der Freude nicht zu kurz.

Pia Diecke

Schneeschuhwanderung auf das Wertacher Hörnle:Nach morgendlichen Hindernissen wie zugefrorenen Autotüren und schwächelnden Batterien bei zweistelligen Minusgraden gings um halb 7 mit dem Bus los Richtung Tannheimer Tal. Dort stiegen wir vier (Martin, Felix, Phil und ich) bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel bei Unterjoch aus und machten uns an den 2,5 stündigen Aufstieg auf das Wertacher Hörnle. Um Punkt 12 gabs dann die erste Brotzeit auf dem Gipfel. Auf halbem Weg nach unten merkte Martin dann, dass er beim letzten Stop seine Stöcke vergessen hatte und spurtete den halben Berg nochmal hoch um sie zu holen, nur um sie beim zweiten Abstieg zu verbiegen... Beim Treffen auf der Sonnenterrasse der Buchelalm haben wir uns die zweite Brotzeit schmecken lassen. Pünktlich um halb 5 hat uns der Bus dann wieder im Tal aufgesammelt.
Marina Maier    


Skitag - Kitzbüheler Alpen, 18.02.2017:

Langlauf am Pass Thurn:Auf der Hochloipe am Pass Thurn zogen die Langläufer ihre (je nach Ehrgeiz unterschiedlich vielen) Runden. Sie hatten Glück: erstens mit der Sonne, die sich auch schon am Vormittag zeigte, zweitens mit der landschaftlich abwechslungsreichen Loipe und drittens mit dem Neuschnee, der einzelne in den Vortagen bereits vereiste Stellen gnädig bedeckte.       
Maria Walch

Am 18.02.2017 machte sich eine kleine Gruppe des Meringer Alpenvereins auf nach Kitzbühel. Fünf Skitourengeher starteten ihre Tour in Oberaurach und legten zunächst ihren Weg nicht wie üblich mit den Skiern zurück, sondern gingen einige Kilometer zu Fuß. Zum Glück hat es über Nacht geschneit und so konnten wir unsere Tour wenig später im frischen Schnee starten. Ziel der Tour war der Staffkogel (2125 hm). Zunächst begaben wir uns auf einem leicht ansteigenden Weg immer weiter ins Tal hinein. Für Spannungsmomente sorgten zwei schmale Brücken, bei denen keiner in Berührung mit dem Wasser kommen wollte. Später ging es steiler bergauf und bei einer Begegnung mit einem Bergführer stellte sich heraus, dass der Gipfel des heutigen Tages doch ein anderer als geplant sein würde. Der Bergführer war amüsiert von unserer Route auf den Staffkogel. So wurde das Ziel kurzerhand auf den Rauber (1973 hm) geändert. Am Rauber angekommen, beschlossen die Frauen, dass Zeit für die Brotzeit ist und kein weiterer Gipfel bestiegen werden muss. Während die Männer auf den nebenan liegenden Saalkogel (2006 hm) stiegen. Bei der Abfahrt genossen wir einen super Pulverschnee, bevor wir wieder die zwei Brücken querten, diesmal teilweise zu Fuß (eine Überquerung endete fast im Wasser). Den Rückweg zum Bus gingen wir nicht mehr zu Fuß, sondern suchten am Straßenrand nach Schnee. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Tour sehr viel Spaß gemacht hat, vor allem durch den guten Schnee. In der Kitzbühler Gegend gibt es noch viele weitere, schöne Skitourenberge, die es sich lohnt zu besuchen. Beispielsweise unser ursprüngliches Ziel der Staffkogel.              

Monika Krautloher


Frühjahrstour -Lichtenstein, 24.06.2017:


Eistour - Gran Paradiso, 30.07.-01.08.2017: